Erinnert Ihr Euch noch an meine Outfitspirale?
In einem Newsletter anfang des Jahres habe ich sie schon einmal erwähnt.
Eine Outfitspirale - was soll das sein?

Sie soll dazu dienen, herauszufinden, was man an Kleidung wirklich benötigt. Und nicht ziellos ins Blaue hinein näht (oder kauft). Mit der Outfitspirale kann man eine Woche lang seine Zeit dokumentieren, wo man sich wann aufgehalten hat, wie das Wetter und die Temperatur in dieser Woche war, und mit welchen Verkehrsmitteln man sich fortbewegt hat.
So kannst Du Rückschlüsse ziehen, welche Anlässe es in Deinem Leben gibt, und welche Kleidungs-Kategorien zu wirklich brauchst.
Hier kommen drei Erkenntnisse, die ich nach sieben Wochen mehr oder weniger sorgfältiger Dokumentation gewonnen habe:
1. Ich brauche mehr Schlafanzüge

Es ist ja bekannt, wie viel Zeit ein Mensch schlafend verbringt (im Schnitt 8,5 Stunden). Aber es ist noch einmal was ganz anderes, das Verhältnis von Schlaf zu Wach auf dem Papier auch zu SEHEN. 8,5 Stunden pro Tag bedeutet ja nicht nur, dass man ein Drittel des Tages verschläft, sondern auch ein Drittel der ganzen Woche. Logisch.
Dafür, dass ich so viel Zeit im Bett verbringe, habe ich mein Schlafgewand bisher arg vernachlässigt. Deshalb: Ich brauche mehr Schlafanzüge!
2. Meine Haupt-Kategorien (neben dem Schlaf) sind:
- Büro
- Zuhause (Homeoffice, Haushalt, Blog schreiben)
- Garten
- Konzerte, Theater und Parties.
Daraus ergeben sich folgende Nähprojekte, die ich in Zukunft angehen möchte:
Fürs Büro:

Ich brauche Jacken und/oder Blusen/Hemden, die ich drüber ziehen kann. In Big Dress Energy (ein super Buch, aber leider nur auf Englisch erhältlich) steht nämlich, dass man kompetenter wirkt, wenn man mehrere Schichten anhat. Bisher bin ich ziemlich einschichtig unterwegs. Das will ich ändern.
Für Zuhause:

Da brauche ich nicht wirklich etwas Neues. Bequem ist mein zweiter Vorname. Da bin ich versorgt.
Für den Garten:

Ich bin keine gute Gärtnerin. Aber meine neue Mission sind Blumen! Ich möchte einen blühenden Blumengarten und immer einen frischen Strauß auf dem Tisch. Mal schauen, was draus wird. Die ersten Keimlinge sprießen immerhin. Wenn ich heute im Garten arbeite, ziehe ich eine alte Jeans an, die mir aber viel zu groß ist. Ich muss sie mit einer Sicherheitsnadel zu halten!
In dieser Kategorie brauche ich also a) eine Arbeitshose und b) eine Gartenschürze oder Werkzeugtasche, damit ich meine Gartenschere nicht immer im Gras suchen muss.
Konzerte, Theater, Parties:

Vor der Outfitspirale war mir irgendwie nicht bewusst, wie viele Konzerte und Theaterveranstaltungen ich tatsächlich besuche. Zum Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen schreibe (Ende März) war ich bereits auf 8 Konzerten und 4 mal im Theater!
Wenn ich Konzerte sage, dann meine ich weniger klassische Konzerte (obwohl das auch mal wieder schön wäre), sondern mehr so Indie-Rock-Zeugs. Mit Genres kenne ich mich nicht gut aus. Mein Mann ist der Musik-Enthusiast und durch ihn komme ich in den Genuss der vielen Konzerte.
3. Die Outfitspsirale als Zeit-Tracker

Die Outfitspirale ist nicht nur dazu gut, Deiner Kleidung auf die Spur zu kommen, sondern sie eignet sich sehr gut als Zeit-Tracker. Du willst wissen, wohin die Zeit verschwindet, die immer viel schneller vergeht, als Du denkst? Wo sind die ganzen Stunden geblieben?
Ich verspreche Dir: Füll die Outfitspirale ein paar Wochen lang aus, und Du hast ganz neue Einsichten in Deinen Tagesablauf!
Probier's aus und lade die Outfitspirale herunter!
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